Märchenfee

Ich könnte mal eine Märchenfee gebrauchen. Falls jemand durch Zufall eine Fee trifft, und sie noch ein paar Wünsche im Gepäck hat, könnte derjenige sie mal bei mir vorbei schicken. Allerdings sage ich es lieber gleich, nur mit dem üblichen drei Wünschen komme ich nicht hin.

Es sind so viele Dinge, die im Moment nicht so laufen wie ich mir das vorstelle. Das ganze bisherige Leben hängt mir zum Hals heraus. Ich könnte mal einen kompletten Neuanfang gebrauchen. Manches mal wünsche ich mir es wie beim Film, wenn der Regisseur schreit „STOP..alles auf Anfang“. So viele vergeudete Jahre, so viele verpasste Gelegenheiten….
So manches mal hätte ich nicht übel Lust die wichtigsten Sachen in Auto zu werfen und alles hinter mir zu lassen. Aber da kommt dann wieder dieses verdammte Pflichtgefühl in Spiel. „Das kannst Du nicht machen, es hängen so viele Leute an deinen Entscheidungen“.

Da kommt dann wieder die Fee ins Spiel. Wenn sie mir 2 bis 11 Wünsche erfüllen würde, wäre einiges im Leben befriedigender, so hoffe ich doch wenigstens. Genau weiß ich es ja nicht, wer weiß schon was das Leben für Überraschungen parat hält. Aber davon träumen darf man doch….

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6 Kommentare zu „Märchenfee

  1. Man soll Träume nie aufgeben, darauf schwöre ich. Aber auf Feen zu warten dürfte wohl weniger ergiebig sein. Ich glaube, es gehört zu unserem Leben, dass so Manches verdammt schwierig ist, manches gar fast unerträglich. Die Kunst liegt meines Erachtens darin, soviel wie möglich rauszuholen und sich an dem zu freuen, was man kriegt, egal wieviel man nicht gekriegt hat.

    Oft sagen Leute, wenn es einem dreckig geht: Alles wird gut. Das ist Quatsch, es wird nie alles gut, bei niemandem. Aber ein Teil geht gut, mehr kriegt man nicht im Leben und damit auszukommen ist die hohe Kunst des Lebens.

    Ich hab kürzlich über positives Denken geschrieben in meinem Blog, genau das meine ich. Wenn ich eine Liste machen würde, was alles nicht so läuft in meinem Leben, wie ich es gern hätte, würde ich beim Durchlesen durchdrehen. Wenn ich eine Liste mache, was alles gut oder wenigstens erträglich läuft, dann kommt zwar eine kürzere Liste zustande, aber die ist nicht ohne. Mir hilft es oft, wenn ich mir das immer mal wieder vor Augen halte, frei nach dem Motto…… es könnte schlimmer sein 😉

    Kopf hoch honey, vieles wird gut 🙂

    1. Lieb von Dir, was Du geschrieben hast. Es ist mir doch schon klar, dass man nicht auf die Fee warten kann..aber davon träumen darf man doch. 🙂
      Im Regelfall geht es ja recht positiv, aber ab und an muss man sich halt mal den „Kummer“ von der Seele schreiben. Vor allen Dingen wenn mal wieder einige Dinge zusammen treffen.

      1. Ohja, Kummer muss man sich von der Seele schreiben, das tue ich ja mehr als meinen LeserInnen manchmal zumutbar ist. Das ist enorm wichtig, weil es die Seele reinigt. Ich glaub es ist ein indianisches Sprichwort, das besagt: „Der Körper weint die Tränen, die das Auge nicht vergiesst“. Egal woher es kommt, da ist ne Menge Wahrheit drin. Gefühle müssen raus, sowohl Gute als auch Schlechte und ein Blog bietet auch Platz dafür.

        Das Träumen ist wie gesagt enorm wichtig, wer das aufgibt, gibt das Leben auf. Aber man sollte nicht passiv träumen. Hmmm, wie erklär ich jetzt was ich meine.

        Es gibt ein Gebet, ich glaub auch das ist indianischen Ursprungs, in dem heisst’s:

        Herr, gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
        Und die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
        Und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

        Die Dinge, die wir ändern können, werden nicht von Feen geändert sondern von uns selbst. Die Dinge, die wir nicht ändern können, müssen wir selbst akzeptieren. Das Eine vom Anderen zu unterscheiden heisst, weder zu resignieren wenn wir etwas ändern können sondern es ändern oder eben uns nicht auf Kämpfe einzulassen, die wir nicht gewinnen können.

        Es gibt Aspekte Deines Lebens, die Du verbessern kannst, tu es!
        Es gibt Aspekte Deines Lebens, die gegeben sind, akzeptier sie!

        Dann braucht es keine Feen, weil Du Dir selbst genug bist 😉

  2. Ich mache was mir gefällt. Es gibt nur eine Regel: „Tu was Du willst, aber schade niemandem.“ Seit ich das tue, bin ich frei.

    Das Glück eines anderen erwachsenen Menschen hängt nicht von Dir ab, denn dafür ist jeder selbst verantwortlich und Kinder können neben einem unglücklichen Elternteil auch nicht glücklich sein. (Das reden wir „Erwachsene“ uns nur gern ein, das erspart uns nämlich so manche Entscheidung und das Tragen der Verantwortung dafür.)

  3. Ich glaube, dass alles was schief läuft oder was man denkt dass es schiefgelaufen ist, einem nur den Weg zeigt. Den Weg zeigt auf dem man noch etwas lernen kann. Ein erfülltes Leben in dem man um nichts kämpfen muss, indem man alles hat und wunschlos glücklich ist, das ist doch kein Leben. Das Leben ist zum lernen da. Wie könnte man stolz auf sich sein wenn man als Chef eingesetz wird? Es ist doch viel schöner wenn man sich alles erarbeitet hat. Wenn man sagen kann: Das ist mein Werk.
    Alles was einmal schief gelaufen ist, zeigt einem etwas. Man muss es erkennen und dann daraus lernen und es anders machen. Man muss alles so wenden, dass es einem wieder gefällt.
    Ein kleines Beispiel. Man hat mit der besten Kollegin abgemacht, sie sagt aber kurzfristig ab. Was bringts es wenn man dann den ganzen Abend faul herumsitzt und trübsal bläst? Also wandle es um und mach einen verwöhn Abend für dich. Mach das auf was du Lust hast oder das was du schon lange nicht mehr gemacht hast.
    Es gibt da einen berühmten Spruch
    TRÄUME NICHT DEIN LEBEN SONDERN LEBE DEINEN TRAUM!!

  4. Hallo Steffi,
    schön ein „neues Gesicht“ in meinem kleinen Blog zu sehen. 🙂
    Was Dein „TRÄUME NICHT DEIN LEBEN SONDERN LEBE DEINEN TRAUM!!“ angeht, so lebe ich durchaus meinen Traum. Ich lebe ja im Grunde ein schon befriedigenderes Leben als bisher. Klar bin ich noch nicht da wo ich hin möchte, aber Chrisi ist ja auch noch nicht so alt. Schließlich ist Chrisi ja letzten Monat erst ein Jahr alt geworden. 😉
    Und trotzdem wünsche ich mir ab und an den Besuch einer Fee. 🙂

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