Zusperren oder lassen?

Das ist hier die Frage, ich bin im Moment geneigt diesen Ort hier zu zusperren.

Klar braucht man einen Ort wo man seine Gedanken niederschreiben kann, aber das könnte ich auch lokal auf dem Rechner. Ich weiß ja, dass es hier nicht so viele reißerische Themen zu lesen gibt wie in anderen Trans-Blogs. Aber so ist nun mal das Leben, in der Regel verläuft es ruhig und geregelt in den vorbestimmten Bahnen. Aber ein Weblog lebt nun mal nicht nur von den Beiträgen, sondern auch von den Kommentaren der Besucher. Wenn ich aber sehr, was in den letzten Monaten an Kommentaren gekommen ist, dann ist das mehr als dürftig. Es ist ja nicht so, dass keine Besucher kommen, aber es kommt kein Feedback und das ist frustrieren.

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4 Kommentare zu „Zusperren oder lassen?

  1. Und wenn Du aus diesem „Trans-Blog“ einen ganz „normalen Blog“ machst? (Ich weiß nicht, wie ich das jetzt besser ausdrücken soll.) Ich meine, Trans-sein wird doch nicht dein einziges Lebensthema sein? Ich schreibe in meinem Blog z. B. über jede Menge unterschiedlicher Themen, obwohl es zu Anfang eigentlich total anders gedacht war. Es sollten hauptsächlich die Themen Rheuma und Abnehmen drin vorkommen, aber es hat sich eben (zum Glück!) anders entwickelt und so ist mein Blog nun ein buntes Sammelsurium von Themen, die mich interessieren. Wenn Dein Blog ein reiner Themen-Blog sein (und bleiben) soll, stellt sich vielleicht die Frage, inwieweit dieses Thema überhaupt „allgemein- interessant“ ist. Für Betroffene vielleicht noch eher interessant, für Leute, die keinen Bezug zu diesem Thema haben aber möglicherweise total uninteressant oder nur temporär interessant. Ich würde z. B. niemals auf die Idee kommen, einen Angel-Blog zu lesen, weil mich Angeln eben nun mal absolut nicht interessiert. Vielleicht langweilt die Leute dieses Thema auch irgendwann (geht mir manchmal so) und sie würden viel lieber mehr von Dir als Person erfahren.

    Anderes Thema: Meine Erfahrung ist, je mehr Kommentare ich in anderen Blogs hinterlasse, desto mehr bekomme ich selbst auch. Wenn man sich nicht „zeigt“, wird man auch nicht gesehen. Möglicherweise ist das der Grund, warum hier nur wenige Leute kommentieren?

    Ganz schön viele Vielleichts … aber vielleicht 😉 … konnte ich Dir ein paar Denkanstöße geben?

    Letztendlich musst Du natürlich selbst entscheiden, was Du möchtest oder nicht und ich wünsche Dir, dass Du zu einer Entscheidung kommst, mit der Du selbst zufrieden sein kannst, denn das ist das Wichtigste. Bloggen soll schließlich Spaß machen.

    Lieber Gruß aus Kiel,
    Bea 🙂

    1. ….endlich mal ein Kommentar 🙂

      Ich persönlich sehe das hier eigentlich auch nicht als klassischen Trans-Blog. Wobei…was ist ein klassischer Trans-Blog? Über das was ich hier schreibe sind einfach Dinge aus meinem Alltag die mir wichtig erscheinen. Ich kenne genug Blogs von Frauen, in dem geht es auch um Schuhkauf, Schmuck und Frisur. Also in sofern sehe ich das hier als normalen Blog. Klar bin ich keine Bio-Frau, aber von dem Themen her geht es eben nicht um Trans, sondern um die Normalität, um meine Normalität.
      Was das Kommentieren in andere Blogs angeht, so muss ich nicht unbedingt zu jedem Thema einen Kommentar abgeben…ich weiß, das sollte man machen, aber ich muss halt nicht zu Alles und Jedem seinen Senf dazu geben. Klar merke ich in den Statistiken ganz genau, wenn ich irgend wo kommentiert habe. Aber ich muss ja auch nicht hunderte von belanglose Kommentare habe, zwei drei Gute würden mir ja reichen. Aber so ganz wenige bis gar keine Kommentare ist auch nicht schön.

  2. Gerade Blogs wie Unsere sind für Viele eine Anlaufstelle, in der sie mitleben oder lernen möchten. Bei mir trudeln täglich 150 Leute rein, die sich kaum mal melden. Ich denke, so Blogs dienen weniger der Diskussion als mehr dem Miterleben. Bei mir gibts vorallem bei Themen-Beiträgen Kommentare, wenn es um Sachfragen geht, die auch nach einer Diskussion rufen. Oder bei lustigen Beiträgen gibts auch eher Kommentare. Ansonsten wird Vieles einfach zur Kenntnis genommen und eben miterlebt. Das scheint mir das Wichtigste. Ich selber lese dutzende von Blogs, führe selber mehrere, da bleibt für Diskussionen nicht mehr viel Zeit und so dürfte es Vielen gehen. Hast Du eine Statistik in diesem Blog? Vielleicht wärst Du erstaunt, wieviele LeserInnen Du hast 😉

    1. WordPress stellt eine Statistik bereit, die Menge der Besucher schwankt zwischen 10 und knapp 100 pro Tag und da sie auch die Referer anzeigen, kann ich ganz gut sehen was wann ab geht.
      Mir ist ja durchaus klar, dass man bei mir keine Anleitung zum Leben und dem Umgang mit dem Trans findet. Das kann und will ich nicht. Zumal nicht jeder mit meinem Weg einverstanden ist. Aber das muss jeder mit sich selbst ab machen.

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