Die letzte Bastion ist gefallen

Klingt zwar ein wenig martialisch, ist aber tatsächlich so. Denn heute hatte ich ein längeres Gespräch mit unserer Personalchefin…

…und somit ist nun auch in der Firma bekannt, dass ich eine Frau bin. Eigentlich war mir gerade die Firma nicht so wichtig und deswegen habe ich mir auch keine Gedanken über ein Outing in der Firma gemacht.

Aber das Ganze hat natürlich einen tieferen Sinn und passiert nicht ohne Grund zum jetzigen Zeitpunkt. Vor zwei Wochen hatten wir externen Besuch und ich wurde, weil offiziell noch Mann, als Herr B. vorgestellt. Wie man sich vorstellen kann, haben die beiden Damen ein wenig „kariert“ aus der Wäsche geschaut. Es ist also nicht nur so dass es mich tierisch nervt, es ist einfach auch von Seiten der Firma ein unhaltbarer Zustand. Also werde ich in den kommenden Tagen in mich gehen und eine passende Mail verfassen um damit die restlichen Kollegen zu informieren. Die Unterstützung unserer Personalchefin habe ich jedenfalls. Das es erst einmal Gerede und Getuschel gibt ist mir klar, aber das geht vorbei und nach ein paar Tagen wird eine „anderer Sau durchs Dorf getrieben“. Im übrigen dürfte das Getuschel im „Buschfunk“ eh schon eingesetzt haben. Ich war heute früh das erste Mal ohne Arbeitsbekleidung in der Verwaltung und auf der Treppe kam mir eine Kollegin entgegen und mein Auftritt entlockte ihr einen Pfiff. Meine Erwiderung „ach ja, so kennst Du mich ja noch gar nicht“. Damit war für mich die Sache erledigt und ich war oben auf der Treppe. Sie hat natürlich erst einmal hinter mir her geschaut. 🙂

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